Lottomillionäre flüchten vor Schnorrern

Lottomillionäre flüchten vor Schnorrern

Ein normales Leben trotz Lottomillionen, diesen Plan konnte ein britisches Ehepaar aus dem englischen Suffolk nicht verwirklichen. Adrian und Gilian Bayford gewannen 190 Millionen Euro im Lotto, trotzdem wollten sie ihren Plattenladen behalten und einfach weiter CDs und Instrumente verkaufen. Doch mit dem Millionengewinn kamen die Schnorrer und ein normales Arbeitsleben war nicht mehr möglich.

In Großbritannien ist es üblich, dass sich Lottogewinner ihren Scheck persönlich abholen. Mit Champagner und fröhlichen Gesichtern präsentieren sie sich der Presse. Auch das Ehepaar Bayford zeigte sein Lottoglück öffentlich, wollte aber bescheiden weiter leben. Zwei Wochen nach dem Gewinn stand Adrian Bayford wieder in seinem geliebten Plattenladen. Das doppelte Glück hielt nur vier Monate. Dann wurde es dem 41-Jährigen zu viel. Laut einem Bericht der Daily Mail wurde der Plattenladen zur Sammelstelle von Schnorrern und ihren traurigen Lebensgeschichten. Benachbarte Geschäftsinhaber erzählten, dass einige der Schnorrer sehr unangenehm wurden, wenn der Lottomillionär sie abwies. Sein Geschäft, das Suffolk Music Center, schloss der zweifache Vater. Er plane aber einen neuen Laden zu eröffnen.

Der ehemalige Postbote hatte aus Geldnot am Lotto teilgenommen. Im August 2012 landete das Paar dann seinen Millionentreffer. Den Gewinn feierte die Familie bescheiden mit Pizza von einem Bringdienst und einem Campingurlaub in Schottland. Ihr neues Zuhause suchten sie allerdings im größeren Stil aus. Das neue Anwesen soll mehr als 7 Millionen Euro gekostet haben.

Tags , , ,
Kategorie: Allgemein, Gewinner-Geschichten, Lotto weltweit von Katrin

Hinterlasse einen Kommentar

Dein Name Kommentar
E-Mail (Wird nicht veröffentlicht!) Website