Sozialkonzept

Das LottoTeam-Sozialkonzept

 

LottoTeam vermittelt weder Sportwetten noch Lotterien mit besonderen Gefährdungspotentialen.

Gleichfalls kommen aktuelle Studien zu dem Ergebnis, dass unter allen Lottoteilnehmern lediglich ein Anteil in der Höhe von 0,076 % von „pathologischen” Spielern besteht (mit anderen Worten: Von 10.000 Lottospielern weisen voraussichtlich 8 Personen „pathologisches” Spielverhalten auf). Zur besseren Einordnung dieser Zahl sei angemerkt, dass der Anteil alkoholabhängiger Personen in der Bevölkerung mit 2,4 % um mehr als das dreißigfache darüber liegt. Mit Verweis auf diese Studie darf zusammengefasst werden, dass nur ganz wenige Spieler wegen des Lottospielens ein Spielproblem entwickeln oder sogar süchtig werden. Vielmehr gilt in der Glücksspiel- und Suchtforschung das Spielen um Geld insbesondere dann als besonders suchtgefährdend, wenn es mit einer raschen Spielabfolge (hohe Ereignisfrequenz) und einer kurzen Zeitspanne zwischen dem Geldeinsatz und der Bekanntgabe des Spielergebnisses und der Auszahlung eines möglichen Gewinnes verbunden ist. (Insbesondere Casinospiele und die Geldspielautomaten erfüllen diese Kriterien.)

Da festgehalten werden kann, dass Lottospielen nur bei 0,076 % der Teilnehmer zu „pathologischem” Verhalten führt und/oder eine Nähe, bzw. einen Ansatz zur Spielsucht darstellt, so ist eine Beteiligung an den WinFonds ohne jede Suchtgefährdung. Zwischen der Entscheidung zur Teilnahme und der initialen Spielabfolge, bzw. deren Ergebnis, besteht in der Regel ein Zeitintervall von mehreren Wochen sowie zusätzlich ein vierwöchiges Widerrufsrecht. Des Weiteren wurde der monatliche Teilnahmebeitrag begrenzt und liegt damit noch unterhalb des Durchschnitteinsatzes eines Lottospielers, der als unbedenklich gilt und keinesfalls sucht- oder existenzgefährende Tendenz hat. Als Ergebnis darf festgehalten werden, dass eine Beteiligung an den WinFonds nicht durch den Staatsvertrag zum Glücksspielwesen in Deutschland geregelt wird.

Bei einer Gesamtbetrachtung muss ebenfalls der gegenwärtige gesellschaftliche Trend mit einbezogen werden, der sich in Richtung einer „Versüchtelung” der Gesellschaft bewegt. Verhaltensweisen, die ehemals als „leidenschaftlich” oder „intensiv”, bzw. „riskant” etc. bezeichnet wurden, werden aus ihrer Ambivalenz auf ihr Suchtpotential reduziert, grenzen Menschen aus und kennzeichnen sie mitunter als „gestört”, „krank”, „labil” oder „beratungs- oder gar behandlungsbedürftig”. Insofern dürfte es zweifelhaft sein, ob ein staatliches Glückspielmonopol und/oder das Verbot von öffentlichen Online-Glücksspielen in Deutschland zulässig ist. Letzlich werden nationale Gerichte und der Europäische Gerichtshof darüber entscheiden müssen. Ein Monopol ist nur aus zwingenden Gründen des Gemeinwohls -etwa als Mittel gegen Sucht- möglich.

Dennoch sind Ausführungen zur Suchtprävention in den vorliegenden Beteiligungsbedingungen aufgenommen worden. LottoTeam behält sich vor, das vorliegende Sozialkonzept unmittelbar in der Vertragsmappe unübersehbar aufzunehmen, bzw. einen Flyer mit diesen Inhalten den Unterlagen bei zulegen. Dies vorausgeschickt, weist LottoTeam darauf hin, dass übertreibung und exzessives Spiel zu Abhängigkeit und letztlich auch zur Sucht führen kann.

Indikatoren für Probleme können sich jedenfalls zeigen, wenn die Spielausgaben im Verhältnis zu angemessenen anderen Freizeitaktivitäten überhand nehmen oder wenn der Familienunterhalt wegen des Spiels gefährdet wird. Zwar ist man durch die Beteiligung an den WinFonds weder unmittelbar noch mittelbar, und besonders nicht zeitnah (siehe obige Ausführungen sowie Ziff. 13/Widerrufsrecht und Ziff. 1/Einzahlungsschluss für die Beteiligung), am Spiel beteiligt, gleichwohl ist nicht bekannt, ob der Treugeber sich anderweitig beim Glücksspiel engagiert. Sollte der Treugeber sich bereits anderweitig engagiert haben, ist die Beteiligung an den LottoFonds in seinem Interesse unerwünscht und kann zur außerordentlichen Kündigung des Vertrages führen. Deswegen möchte LottoTeam präventiv auf Folgendes hinweisen: Anhaltspunkte für eine Spielabhängigkeit oder Spielsuchtgefährdung können beispielsweise folgende Verhaltensweisen sein:

Es wird dauerhaft mehr Geld eingesetzt als geplant. Es wird mit fremden/geliehenem Geld gespielt, Angehörigen oder Freunden wird das tatsächliche Ausmaß der Spieleinsätze, bzw. Verluste oder das Spielen überhaupt verheimlicht. Soziale Kontakte werden wegen des Spielens vernachlässigt. Die Arbeit leidet durch das Spiel. Man erkennt, dass man sich selbst -und anderen- Schaden zufügt und spielt trotzdem weiter. Weitere Informationen unter http://www.gluecksspielsucht.de und bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Ostmerheimer Str. 220, 51109 Köln.

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